Luxus Geschenke zu Weihnachten – für den großen und den kleinen Geldbeutel

Keine Ideen für Weihnachten 2018? Der Beschenkte hat schon alles? Glauben Sie nicht sowas. Es gibt immer etwas, was Sie verschenken können.

Eltern, Oma, Opa, Freunde, der oder die Liebste – für jeden soll es etwas Besonderes sein. Doch das ist nicht immer ganz einfach.

Für alle, die noch ein Geschenk brauchen, haben wir hier eine Auswahl an luxuriösen Geschenkideen zusammengestellt. Und das für jede Kategorie. So gibt es bei diamantdream.de jede Menge Geschenktipps für Weihnachten.

Aber aufgepasst: Keines der Geschenke ist von der Stange, sondern braucht mitunter etwas Vorlauf. Schließlich will gut Ding Weile haben! Planen Sie daher für die Besorgung etwas Zeit ein, ganz gleich, ob Sie sich für den Kauf im Internet oder in einem Geschäft vor Ort entscheiden. In jedem Fall werden Sie ein Luxus Geschenk finden, was bei dem Beschenkten für freudige Überraschung und vielleicht sogar für Freudensprünge sorgt.

Und sollten Sie doch zu den Last-Minute Käufern gehören: Auch ein Gutschein für ein Geschenk aus der jeweiligen Kategorie macht Freude!

Accessoires: Schmuck geht fast immer. Wichtig: Er muss gefallen

Sie wissen doch: Diamonds are a girl’s best friend. Das sprengt Ihr Budget? Dann tut es vielleicht auch eine Variante mit Zirkonia oder einem anderen Halbedelstein. Beim Schenken von Schmuck zählt vor allem, dass dieser der Trägerin oder dem Träger gefällt. Der Preis nach unten ist daher zunächst einmal zweitrangig, denn auch preiswerte Schmuckstücke können sich durchaus sehen lassen. Im Gegensatz dazu macht es natürlich Sinn, sich nach oben hin eine Preisgrenze zu setzen. Und falls das Geschmeide doch mehr kostet, als ursprünglich angenommen, hilft vielleicht ein Gutschein weiter.

Kunst: Der Wert liegt im Auge des Betrachters

Kunst gibt es in jeder Preiskategorie. Von ein paar wenigen Euro für eine Zeichnung bis zu dem Gemälde eines populären Malers für einige tausend oder der Skulptur eines berühmten Künstlers, die mehrere Millionen kostet. Wer unsicher ist, wählt am besten gleich ein ganzes Kollektiv an Künstlern aus – und verschenkt einen Gutschein für den Besuch eines Museums oder einer Galerie, zum Beispiel diese hier. Am effektvollsten ist natürlich der Besuch eines Kulturhauses, das der Beschenkte noch nicht kennt. Also: Lassen Sie sich etwas Ungewöhnliches einfallen!

Gourmet: Wollen Sie auf der weihnachtlichen Familienfeier mit einem ungewöhnlichen Nahrungsmittel punkten?

Dann verschenken Sie einen schwarzen Trüffel! Der Pilz ist in jedem Fall ein Hingucker. Mit diesem Geschenk ist Ihnen das Staunen garantiert. Tipp: Lassen Sie den Beschenkten doch erst einmal raten, was er denkt, da bekommen zu haben. Garantiert wird nicht jeder gleich darauf kommen. Viele haben noch nie einen schwarzen Trüffel gesehen, geschweige denn in den eigenen Händen gehalten. Wollen Sie nicht der oder die Erste sein, der jemandem diese einmalige Chance verschafft?

Wohnen: Das eigene Dach über dem Kopf oder Ein Plädoyer für mehr Gemütlichkeit

Gleich eine ganze Wohnung oder gar ein Haus zu verschenken, sprengt mit Sicherheit den Rahmen – selbst bei luxuriösen Geschenken. Eine Idee wäre, Geld zu einem Haus zu falten und dieses als Anzahlung für eine eigene Wohnung oder ein eigenes Haus zu verschenken. Alternativ gibt es eine Reihe von Möbeln und Einrichtungsgegenständen, die das Wohnen gleich viel angenehmer machen. So können schon vermeintlich unbedeutende Dinge wie ein neues Kopfkissen, eine Cashmere-Decke oder eine neue Matratze für mehr Wohlfühlen im eigenen Zuhause sorgen.

Mobil: Ein Gutschein für ein tolles Auto ist ein erstklassiges Präsent

Nein, Sie sollen nicht gleich einen Ferrari oder einen Lamborghini verschenken. Ein Gutschein für eine Fahrt mit einer Luxus-Karosse tut es auch. Sollte das bereits Ihr eingeplantes Budget sprengen, schauen Sie sich ruhig einmal die Flotte von Car2Go oder Drive Now an. Bei den Carsharing-Diensten verstecken sich mitunter die reinsten Luxusautos, so etwa der AMG CLA von Daimler. Nur anmelden muss sich der Fahrer in diesem Fall selbst. Die Kosten überweisen Sie dem Beschenkten im Nachhinein – je nachdem, wie lange die Fahrt dauert.

Reisen: Wie wäre es mit einem Kurztrip in ein 5-Sterne Hotel? Das ist Luxus pur!

Zu teuer? Macht nichts. Auch eine Übernachtung in einem 5-Sterne Hotel in der eigenen Stadt ist ein tolles Geschenk. Natürlich nur im Doppelzimmer und am besten zu zweit. Bei Ihnen am Ort gibt es keinen 5-Sterne-Palast? Dann seien Sie kreativ und suchen ein schönes und elegantes Hotel im nächstgelegen Ort aus. Das wird sicher Ihre Herzensdame oder Ihren Liebsten vor Freude jubeln lassen. Und auch Ihre Eltern sind sicher begeistert, wenn Sie sie als Dank für die vielen harten Jahre einmal so richtig verwöhnen.

Jetzt kann der Heilige Abend kommen! Viel Freude beim Schenken!

Frohes Fest!

Bye bye Pokal – Glückwunsch Frankreich!

Nach vier Jahren ist es soweit – wir trennen uns von unserem Weltmeistertitel – und damit gleichzeitig von dem WM-Pokal, den wir vier Jahre unser nennen durften. Was haben wir gekämpft!

Eigentlich sollte zum Abschied hier ein Bild des Pokals erscheinen. Doch einfach ein Foto von dieser Trophäe zu veröffentlichen, ist gar nicht so einfach. Diese Erfahrung musste auch Nico Rosberg machen, der nach unserem Sieg in 2014 eine Lackierung mit der Abbildung des Pokals auf seinem Rennfahrerhelm anbringen wollte, um seine Sympathie für den WM-Sieg auszudrücken. Aber das wurde ihm aufgrund fehlender Nutzungsrechte von Seiten der FIFA verwehrt. Auch ein Foto des Pokals darf aus diesen Gründen hier nicht einfach erscheinen.

Wie dem auch sei, wir gratulieren jedenfalls der Équipe Tricolore zu diesem geschichtsträchtigen Sieg (4:2). Genießt die vier Jahre Pokalbesitz! Aber eines ist klar: Danach sind wir wieder dran!

Text: Gabriele Wende

Foto: pixabay.com – Prawny

Super-Diamant mit makellosem Antlitz: Flawless Perfection

Dieser Diamant stellt sogar die britischen Kronjuwelen in den Schatten. Das Auktionshaus Sotheby’s präsentiert derzeit einen neuen Super-Diamanten: Flawless Perfection. Übersetzt bedeutet dieser Name „Makellose Vollendung“. Der Beschreibung nach, ist der Super-Diamant tatsächlich noch mehr als „super“. Sotheby’s jedenfalls spart bei seiner Präsentation nicht mit Superlativen. Schätzpreis: ca.30 Millionen Dollar.

Continue reading

Elphilharmonie - eine exklusive Anschrift

Teuerste Wohnung in Hamburg verkauft

Dass das Wohnen in Hamburg immer teurer wird, ist nichts Neues. Einen absoluten Spitzenpreis hat jetzt ein Eigentümer aus Süddeutschland für eine 400 Quadratmeter Wohnung in der Hamburger Elbphilharmonie gezahlt: Über 10 Millionen Euro. So ist diese Wohnung nicht nur ein exklusives Juwel an einer der derzeit renommiertesten Adressen Hamburgs, sondern gleichzeitig die teuerste Wohnung der Hansestadt.

Für diesen Preis gibt es viel Wohnfläche und einen wunderbaren Panoramablick aus dem 18. Stock der Elphi. Früher waren einmal die obersten Stockwerke der Häuser den Bediensteten überlassen, doch heute gehören die obersten Etagen den oberen Zehntausend. Vermarktet wurde das gute Stück von der Maklerfirma Engel & Völkers. Derzeit sind noch ein paar Wohnungen in dem neuen Wahrzeichen frei – und käuflich zu erwerben. Wer also noch ein paar Euro in der Tasche hat, sich zukünftig einen besonders exklusiven Blick gönnen möchte und schon immer in einem außergewöhnlichen Objekt wohnen wollte, sollte nicht länger zögern. Laut Engel & Völkers macht gerade die Möglichkeit in einer architektonisch einzigartigen Sehenswürdigkeit zu wohnen, den besonderen Reiz der Apartments aus.

Eines darf dabei natürlich nicht fehlen: Eine exklusive Inneneinrichtung. Diese ist bei dem gezahlten Spitzenpreis noch nicht inbegriffen.

Foto: pixabay.com, Peter Kaul

Teure Lebensmittel – Wo man diese günstig bekommt

Lebensmittelpreise schwanken ständig. Das liegt nicht nur daran, dass Supermärkte immer wieder einzelne Artikel im Angebot haben, bei denen uns die Preise besonders niedrig erscheinen. Andere Nahrungsmittel kosten stattdessen deutlich mehr. Neben diesen beiden Kategorien gibt es noch eine weitere. Diese Lebensmittel nehmen im allgemeinen Preisgefüge eine Sonderstellung ein. Sie sind immer hochpreisig und stehen nicht ständig zur Verfügung. Bei diesen Lebensmitteln handelt es sich um Delikatessen – und zwar nicht um gängige Produkte wie Gänseleberpastete oder Ziegenkäse. Gemeint sind Produkte wie zum Beispiel das Fleisch vom Kobe-Rind, Trüffel, Aal oder Kaviar.

Continue reading

Money doesn’t matter: Jeff Koons‘ Balloon Dog

Als ich vier Jahre alt war, schenkte mir ein Zauberer auf einem Flohmarkt zwei Luftballons. Diese Luftballons waren nicht einfach nur zwei Luftballons: Sie waren zu einem Hund geformt, ineinander verknotet, Schwanz und Schnauze deutlich erkennbar. In einem zarten Rosa machte mich dieser Hund mit seinen runden Formen zum glücklichsten Kind an diesem Nachmittag. Sehr stolz war ich auf das rosafarbene Tier und meinen neuen Gefährten. Diese Freude hielt solange, bis eine meiner Freundinnen die Ballons zum Platzen brachte. Enttäuscht und traumatisiert lief ich von da an durch die Welt – ohne meinen geliebten rosafarbenen Vierbeiner.

Vor Kurzem, rund 30 Jahre später traf ich erneut auf meinen damaligen Weggefährten. Er sah noch genauso aus wie damals. Seine zartrosa Farbe hatte sich zwar in ein metallisch glänzendes Orange verwandelt und er war um einige Meter gewachsen, doch seine Rundungen und seine Form entsprachen denen meines Lieblings von vor vielen Jahren. Warum nur hatte nicht ich die einfallsreiche Idee von Jeff Koons? Die Schnauze mit Luftballonverschluss war auch mir wohl bekannt und seine besondere Form hatte mich schon als Vierjährige fasziniert, ja, regelrecht in ihren Bann gezogen.

Hund ist Kunst
Balloon Dog heißt das Kunstwerk von Jeff Koons, das im November 2013 in New York für 58,4 Millionen Dollar (43,46 Millionen Euro) versteigert wurde. Das Werk, das der Form zweier zusammengeknoteter Ballons entspricht, hat Koons auf den Thron der teuersten lebenden Künstler katapultiert. Wer war doch noch mal Gerhard Richter? Koons ist mit seinem Balloon Dog ein absoluter Coup gelungen. Wie gesagt, die Form und das Tier an sich, haben selbst schon kleine Mädchenherzen erfreut. Aber heute interessieren andere Werte: Koons Glanzstück strahlt Prunk und Protz zugleich aus. Dekadenz ist fast ein Fremdwort, um den Hund in überlebensgroßer Form zu beschreiben.

Wo versteckt sich der orange Rüde?
Wer das starke Stück erworben hat, ist nicht bekannt – zumindest nicht in der Öffentlichkeit. Ein Foto zeigte das überdimensionierte Hundchen zwischenzeitlich auf der Grünfläche eines Hauses. Doch ob sich das gute Tier dort auch tatsächlich immer noch aufhält, ist nicht gewiss. Wer’s findet, meldet sich einfach mit einem passenden Foto. Wir freuen uns über zahlreiche Zuschriften!

Up Date vom 22. Januar 2017: Inzwischen wurde der Balloon Dog an den unterschiedlichsten Stellen gesichtet. Die insgesamt 5 verschieden farbigen Hunde in Orange, Blau, Magenta, Gelb und Rot zeigten sich in folgenden Städten: Die Magenta-Version steht am Palazzo Grassi in Venedig und wirft einen Blick über den Canale Grande. Dieser Balloon Dog gehört François Pinault. Milliardär Eli Broad ist stolzer Besitzer der blauen Version des expressiven Kunstwerks. Dieser Hund ist zum Beispiel in The Broad, einem Museum für zeitgenössische Kunst in Los Angeles zu sehen. Der rote Hund gehört einem griechischen Industriellen: Dakis Joannou. Der gelbe ist Eigentum von SAC Capital Hedge Fonds Magnat Steven A. Cohen, der nicht nur dieses Kunstexemplar besitzt, sondern noch zahlreiche weitere. Nur ein Exemplar bleibt weiterhin verschollen: Klar – der orangefarbene Rüde ist nirgendwo in der Öffentlichkeit mehr aufgetaucht…Falls jemandem dieser doch noch begegnet: Bitte melden! Wir freuen uns über Nachrichten!

Übrigens: Einer der Vierbeiner hat leider Ende 2016 das Zeitliche gesegnet. Zum Glück war es nicht einer der übergroß-dimensionierten Stücke, sondern eine kleinere Replik der großen Originale. Diese ging bei einer Ausstellung im Miami zu Bruch. Huups! So schnell wird aus einem vierbeinigen Begleiter ein großer Scherbenhaufen.

Ente

Die Daunen der Eiderente

Sie sind weich, sie sind kuschelig und unglaublich warm: Die Rede ist von den Daunen der Eiderente. Doch neben diesen drei Eigenschaften gibt es noch ein weiteres Charakteristikum: Die Federn sind unglaublich teuer. Eine Bettdecke aus Eiderdaunen kostet je nach Größe und Qualität rund 3.000 Euro aufwärts. Spitzenpreise für Decken mit Eiderdaunen erreichen die 10.000 Euro-Marke. Doch was macht die Daunen der Eider so besonders?

Anders als klassische Daunenfedern von Enten oder Gänsen dienen die Eiderdaunen nicht dem Schutz der Ente vor Kälte oder Nässe, sondern ausschließlich dem Schutz der Brut. Die Eiderente nutzt die besonderen Federn, um ihre Nester auszupolstern und ihre Gelege gegen die eisige Kälte in den vorwiegenden Brutgebeiten in den Regionen Skandinaviens (Dänemark, Island) zu schützen. Die Daune bietet hervorragenden Schutz gegen die klimatischen Witterungsbedingungen wie kalte Winde und niedrige Temperaturen und schützt die Brut sowie die Nachkommenschaft. Vor allem in Island ist das Sammeln der Eiderdaunen sehr beliebt – nicht nur aus kommerziellen Beweggründen.

Trotz ihres stolzen Preises ist sowohl die Eiderente als auch die Eiderdaune optisch eher unspektakulär. Sie hat eine bräunliche Färbung und unterscheidet sich in Größe und Struktur von herkömmlichen Daunen: Sie ist größer, feiner und bildet ein klettenartiges Gewebe. Dank dieser Struktur ist es möglich, sehr leichte Decken zu produzieren, die trotz einer geringe Menge an Füllmaterial sehr warm halten. In der Natur verhindert die Klettstruktur das Davonwehen durch Wind und Wetter: Die Daunen kleben aneinander und bilden ein wärmendes Knäuel, das auch in der Decke seinen wärmenden Zweck erfüllt.

Eiderdaunen sammeln: Ein Hobby mit Gewinn?
In Deutschland ist das Sammeln von Eiderdaunen nur erlaubt, wenn die Ente ihr Nest verlassen hat. Erst dann ist das „Ernten“ der kostbaren und wärmenden Federn aus den verlassenen Nestern gestattet. In Island hingegen herrschen andere Sitten: Hier werden Eiderente regelrecht beim Brüten unterstützt: Mit Holzhäuschen und vorbereiteten Bruthöhlen machen es einige Sammler den Enten besonders bequem. Kurz vor dem Schlüpfen der Küken tauschen die Farmer das im Nest zu findende Federkleid aus Eiderdaunen gegen wärmendes Stroh aus. In Island ist das Sammeln der Daunen eine lukrative Einnahmequelle mit der sich sehr gut Geld verdienen lässt: Üblicherweise schwanken die Preise während eines Jahres beträchtlich. Auch Hobbysammler, die nicht davon leben, aber dennoch Spaß am Pflücken der Federn haben, kommen bei der Jagd nach der Eiderdaune auf ihre Kosten. Selbst wenn sie nach und nach nur wenige Gramm beisammen haben, reicht dies eventuell schon zur Füllung für eine sehr leichte, aber wärmende Decke aus. Damit man die exklusive Füllung richtig genießen kann, durchlaufen die Daunen einen speziellen Waschgang bei über hundert Grad. Der Reinigungsprozess dauert zum Teil mehrere Tage, da die wertvollen Federn anschließend getrocknet und in Handarbeit selektiert werden. Knoten, Stroh und andere Restrückständen müssen aus den Federn entfernt werden, ansonsten wird’s in der Nacht unbequem.

Wer sich mit einer Decke aus handverlesenen Eiderfedern bettet, wird die Wirkung der besonderen Füllung schnell spüren: Leicht und luftig, aber wärmend zugleich. Nicht ohne Grund zählen die Daunen der Eiderente zu den edelsten und teuersten Federn der Welt.

Foto: ©sid221 – Fotolia.com
Text: GW

Hotel du Cap-Eden-Roc: Eine Legende wird 100

Sonnenschein. Dazu der einmalige Ausblick auf die Côte d’Azur und einen Cocktail in der Hand und ahh! – Ist das nicht schön? Wo kann man diesen fantastischen Ausblick genießen, wenn nicht im irdischen Paradies?

Persönlichkeiten checken hier ein
Ob es den Promis und Stars, die im Eden Roc eincheckten wirklich so erging? Wir können es nur erahnen. Denn vieles, was sich hinter den Mauern des Fünf-Sterne-Hotels abspielt, bleibt für die Öffentlichkeit verborgen. Das war schon in der Vergangenheit so und wird auch immer so bleiben. Denn gerade das Abschirmen vor der Öffentlichkeit ist etwas, was den Stars am Eden Rock so gut gefällt. Und auch das Personal ist an Unauffälligkeit kaum zu überbieten. Doch das heißt nicht etwa, dass man als Gast im Eden Roc auf sich allein gestellt ist, sicher nicht: Wer einen Wunsch hat, bekommt diesen stets erfüllt. Das Personal ist also stets zur Stelle, wenn man es braucht – so jedenfalls sein Ruf. Aus diesem Grund checkten schon Stars wie Pablo Picasso und Marylin Monroe in das Hotel ein, dessen Wurzeln in das Jahr 1870 zurückreichen.

2014: 100 Jahre Paradies auf Erden
Im Jahr 1914 wurde das bestehende Haus durch den Eden Roc Pavillon erweitert. Eine zusätzliche Felssprengung in den Basalt schuf ein Meerwasserbecken für Schwimmer. Seit der Zusammenführung von Hotel du Cap und Pavillon bilden beide eine Einheit, zu erkennen am Namen Hotel du Cap Eden Roc. In diesem Jahr nähert sich die Vereinigung zum hundertsten Mal: Das muss gefeiert werden! Aber – psst! – natürlich hinter abgeschirmten Mauern, dass auch ja niemand von den Intimitäten der Feierlichkeiten erfährt. Wir gratulieren herzlich!

Und eines dürfen wir sogar verraten: Zum hundertsten Jubiläum gönnte sich das noble Hotel eine neue Terrasse – natürlich mit Rundblick über die Côte d’Azur. Wer kann da noch wiederstehen?

Foto: Hotel du Cap-Eden-Roc

Science Fiction für die Straße: Aeromobil 2.5

Nie wieder im Stau stehen?
Aeromobil heißt das Fahrzeug, das eine neue Form der Fortbewegung möglich macht. Dieses Fahrzeug beschränkt seine Nutzer nicht länger auf die Straße, sondern eröffnet neue Wege und neue Perspektiven. Ob dies nun bedeutet, dass bisherige Autofahrer zukünftig die Lufträume erobern oder sich der Verkehr in den Städten angesichts verstopfter Straßen zunehmend in den Luftraum verlagern wird, bleibt ungewiss. Noch steckt die Technik in den Kinderschuhen, auch wenn in den USA schon seit 2011 fliegende Fahrzeuge dieser Art zu erwerben sind.
Allein die Entwicklung und Erfindung eines fliegenden Autos sichert jedoch noch keine Mobilität im Luftraum. Um die neuen flugfähigen Fahrzeuge tatsächlich nutzen zu können, sind eine Reihe von gesetzlichen Maßnahmen und Erlassen erforderlich. In den USA bedeutete dies beispielsweise, dass langjährige behördliche Verfahren notwendig waren, in denen das Gefährt erst für Straßenverkehr und später für den Luftraum zugelassen werden musste. Amtlich erhielt das Vehikel die Bezeichnung „Kleinflugzeug mit Straßenzulassung“. Trotz zukunftsfähiger Potentiale blieb die große Nachfrage jedoch aus. Ein Grund hierfür mag der Preis gewesen sein: 280.000 Dollar (ca. 210.000 Euro) sind eben kein Pappenstiel – auch nicht für ein fahrbares Flugobjekt. Darüber hinaus gab es weitere Schwierigkeiten: Zum Starten und Landen sind 800 Meter Lande- bzw. Startbahn erforderlich. Eine Nähe zum Flughafen ist so unweigerlich einzuhalten. Dies machte das Gefährt für den alltäglichen Gebrauch im Straßenverkehr nahezu unbrauchbar.

Aeromobil: 20 Jahre Entwicklungsarbeit
Doch neueste Entwicklungen hinsichtlich alternativer Nutzungsmöglichkeiten von Fahrzeugen gibt es seit Kurzem auch in der Slowakei. In 2013 wurde dort das Aeromobil 2.5 präsentiert: Ein nach über 20 Jahren Entwicklungsarbeit produziertes Vehikel, mit dem sich ebenfalls der Luftraum erobern lässt. Noch handelt es sich um einen reinen Prototypen, aber die nächste Generation ist schon im Bau. Auch seine ersten Flugstunden hat das Aeromobil bereits hinter sich: Im September 2013 wurde das fliegende Fahrzeug der Presse vorgestellt. Das Fliegen in der Luft ist jedoch noch ausbaufähig. Immerhin: Es schwebte – nicht lange, nicht weit, aber es schwebte! Und mittlerweile steht bereits die Generation 3.0 in den Startlöchern.

Technische Daten und Ausstattung
In der 6-Meter-langen Kabine aus Carbon finden 2 Personen Platz, das Leergewicht beträgt 450 Kilogramm. Mit einem Verbrauch von rund 15 Litern Normalbenzin pro Flugstunde schluckt das Fahrzeug kaum mehr als ein Sportwagen. Am Boden verbraucht es lediglich 7,5 Liter/Stunde. Die Geschwindigkeit liegt am Boden bei bis zu 180 km/h, in der Luft erreicht das Aeromobil 200 Stundenkilometer und mehr. Die Verwandlung vom Automobil zum Ultraleichtflieger gelingt innerhalb einer Minute. Dann klappen die Flügel aus und das schnittige Vehikel wird in einigen Sekunden zum Ultraleichtflieger. Doch auch das aerodynamische Design überzeugt neben den harten Fakten der Maschinerie. Dies war eine Bedingung des Industriedesigners Stefan Klein, der seit 20 Jahren der Tüftler hinter dem Aeromobil ist. „Alles hat ein wunderschönes Design – das ist mir sehr wichtig“. Die Produktion sei für 2015 bzw. 2016 geplant. Auch die millionenschwere Finanzierung sei vorerst gesichert. Doch was wird das Aeromobil für den Konsumenten kosten? Hierüber kann Klein bisher keine Auskunft geben. An oberster Stelle steht ohnehin die flächendeckende Nutzung des Objekts: In großflächigen Staaten wie zum Beispiel China oder Russland plant Klein, die Fortbewegung nachhaltig zu verändern. Doch bis dato sind ähnliche Hürden zu meistern wie in den USA: Die Zulassungsbestimmungen der Luft- und Straßenverkehrsbehörde sind in der Slowakei ähnlich streng. Es geht um Start und Landung, aber auch um Beleuchtung und Beschilderung (Nebelschlussleuchte und Nummernschild). Noch ist der Traum vom Fliegen für Jedermann nicht ausgeträumt.

Autor: Gabriele Wende
Foto: www.aeromobil.com