Weltrekord: Teuerste Briefmarke für 9,5 Millionen Dollar versteigert

Sie ist klein, sie ist rot und dennoch ist sie das teuerste Stück Papier der Welt: In New York ist gestern die wertvollste Briefmarke bei Sotheby’s für 9,5 Millionen Dollar (rund 7 Millionen Euro) versteigert worden: Von der “British Guiana 1c magenta“ aus dem Jahr 1856 ist nur noch ein einziges Exemplar erhalten. Die 2,5 mal 3,2 Zentimeter große Marke ist somit die teuerste Briefmarke der Welt. Sotheby’s Schätzpreis vorab lag zwar mit bis zu 20 Millionen Dollar deutlich über dem Auktionspreis, dennoch ist die Marke laut Sotheby’s im Verhältnis zu Gewicht und Größe das teuerste und wertvollste Objekt der Welt. Gleichzeitig ist der Betrag, den ein Telefonbieter in diesem Fall für die Marke bot, der bislang höchste, der je für eine Briefmarke gezahlt wurde.

Autorin: Gabriele Wende

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Diamonds are a girl’s best friend

Frauen lieben Diamanten. Nur Diamanten? Sicher nicht. Aber ein Diamant zählt, im Vergleich zu anderen Edelsteinen, zu den langlebigsten. Doch wie kommt es dazu, dass sich dieser Stein von seinen Konkurrenten derartig abhebt? Wie entsteht überhaupt ein Diamant? Und wie kommt seine lange Haltbarkeit zustande?

Tief in der Erde

Diamanten gelten als kostbar. Doch vom Material her handelt es sich bei dem Edelstein ausschließlich um Kohlenstoff, der über viele Jahrzehnte in den Tiefen des Erdbodens gereift ist. Damit aus dem chemischen Element tatsächlich ein Diamant wird, muss der Kohlenstoff in tieferen Gesteinsschichten hohem Druck und hohen Temperaturen ausgesetzt sein. Nur unter diesen Voraussetzungen fügen sich die Kohlenstoffatome zu geordneten Kristallen zusammen. Diese Struktur ermöglicht die Entstehung von würfelartigen Diamanten, die jedoch auch als Oktaeder oder Dodekaeder auftreten können. Andere Formen sind darüber hinaus möglich.

Die Härte eines Diamanten

Das Besondere eines Diamanten ist seine Härte. Sie unterscheidet sich deutlich von allen anderen Mineralien und Gesteinen. Die Härte wird anhand des Ritzwiderstandes eines Materials gemessen, auch wenn Gemmologen das Verfahren als nicht eindeutig genug einstufen. Die Messung erfolgt anhand der Mohs-Skala. Diese gibt den Härtegrad eines Minerals mit einer Zahl von 1 bis 10 an, wobei 1 als weich und 10 als die härteste Stufe gilt. Zum Vergleich: Auf der Skala der Härteprüfung nach Mohs erreicht ein Diamant den Wert 10, Quarz die Stufe 7 und Talk 1. Aufgrund ihrer Härte sind Diamanten auch längst nicht nur Zierde am Hals schöner Frauen. Der Stein ist so stabil, dass er zu Bohrern verarbeitet wird. Und auch Sägen erhalten durch ihn erst ihre richtige Schärfe.

Erst Reinheit, Klarheit und Schliff sorgen für Kostbarkeit

Damit aus dem Mineralienmix in der Erde schließlich ein Diamant wird, ist nicht nur Zeit und Geduld erforderlich – erst ein paar handwerkliche Tätigkeiten veredeln den Stein. Der Schliff bringt einen Diamanten zum Strahlen und Funkeln und verleiht ihm seinen kostbaren Wert. Um den ursprünglichen Kohlenstoff zum Glänzen zu bringen, benötigt man härteste Materialien: Nur mit einem weiteren Diamanten oder mit Diamantstaub lässt sich der Stein bearbeiten. Anders ist kein Fine-Tuning möglich. Zudem würde sich wohl keine Frau einen ungeschliffenen Diamanten um den Hals hängen, denn seine Schönheit kommt erst im Zuge der Bearbeitung zum Vorschein: „Ein ungeschliffener Diamant ist etwa (so) ansehnlich wie ein Stück Seife“, sagte einst G. F. Herbert Smith, britischer Mineraloge und ehemaliger Mitarbeiter des British Museum of Natural History. Na, dann doch lieber einen Stein mit Feinschliff!

Autorin: Gabriele Wende

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Ei, ei, ei…

Ach Du dickes Ei! Das wird sich auch ein US-Schrotthändler gedacht haben, der für ein auf dem Flohmarkt erworbenes Farbergé-Ei einen Spitzenpreis von 24 Millionen Euro erhielt. Doch wie kam es zu dieser unglaublichen Geschichte? Der Schrotthändler kaufte auf dem Flohmarkt ein kleines goldenes Ei für 14.000 Dollar. Sein Ziel: Es mit einem höheren Gewinn weiter zu verkaufen. Ihm schwebten dabei rund 500 Dollar vor Augen. Kaum zu glauben, aber wahr: Niemand wollte sein Goldei haben. Erst bei Recherchen im Internet wurde ihm der tatsächliche Wert seines Flohmarktkaufs bewusst: In London bestätigte Fabergé-Experte Kieran McCarthy dem Amerikaner die Echtheit des verschollenen Fabergé-Eis. Und klärte zudem über den geschätzten Wert auf.

Ein Luxus-Ei als Ostergeschenk

Die nur 8,2 Zentimeter kleine Kostbarkeit, in deren Innern sich eine Uhr des Luxus-Uhrmachers Vacheron Constantin befindet, galt lange als vermisst. Experten unterscheiden zwischen Fabergé-Eiern, die vom Zar persönlich in Auftrag gegeben wurden und zwischen nicht-Zaren-Eiern. Bei dem nun aufgetauchten Ei handelt es sich um eine zaristische Auftragsarbeit. Der russische Kaiser Alexander III. bat Fabergé 1885 zum ersten Mal, ein Ei für seine Gemahlin, die Zarin Maria Fjodorovna, anzufertigen, das er ihr Ostern als Geschenk überreichte. Seitdem setzte sich dieser Brauch Jahr für Jahr fort. Das kleine Goldei mit der Uhr im Innern und dem dreibeinigen Sockel schenkte er ihr 1887. Offiziell fertigte der Hofjuwelier Carl Fabergé 50 Eier für die Zarenfamilie an, acht Eier galten seit der russischen Revolution als verschollen. Seit kurzem sind es nur noch sieben.

Letzte Chance nutzen

Wer noch die letzte Chance nutzen möchte, einen Blick auf das kleine goldene Ei zu erhaschen: Zwischen dem 14. und 17. April 2014 kann man das kleine Kunstwerk bei Wartski in London bewundern.

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Autorin: Gabriele Wende

Ups and Downs

Penthouse vs. Bruchbude. Was besitzt mehr Ästhetik?
Was sehen Sie? Ein Penthouse, im 12. Stock eines Hochhauses? Eine Wohnung, bei der man sagen würde: „Wenn diese mein Eigen wäre, dann hätte ich es geschafft“? Lange galt die Dachwohnung als ein Domizil für Menschen, die in der sozialen Hierarchie weit unten standen. Auch im antiken Rom galt das Wohnen in den oberen Etagen als hinderlich. Schließlich mussten das Wasser und alle Nahrungsmittel bis ganz in den obersten Stock geschafft werden. Und auch in späteren Zeiten waren die Dachkammern und Mansardenzimmer den Bediensteten vorbehalten, während die feinen Herrschaften in der Belétage im 1. Stock lebten und es sich dort gut gehen ließen.

Heute steht das Wohnen in der obersten Etage für das Ankommen bei den oberen Zehntausend. Diejenigen, die es sich leisten können, streben nicht mehr nach dem Einfamilienhaus wie es so typisch für die 1970er und 1980er Jahre war. Auch Villen sind für viele heute nur noch von geringem Interesse. Heute sind es die oberen Etagen luxuriöser Dachwohnungen oder das exklusive Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses, das diese abgelöst hat.

Finanzkrise sorgte für Preisanstieg

Auch die Finanzkrise sowie steigende Mietpreise haben in vielen Großstädten zu dieser Entwicklung beigetragen: Wer das nötige Kleingeld hat, hat kräftig investiert und den Bauboom in diesem Segment weiter angeheizt. Damit verbunden war gleichzeitig eine weitere Preissteigerung: Die ohnehin schon teuren Wohnungspreise der Extraklassen haben aufgrund der steigenden Nachfrage in den letzten Jahren noch einmal kräftig zugelegt. In Frankfurt soll ein Käufer kürzlich einen Quadratmeterpreis von knapp 14.000 Euro gezahlt haben. Dass solche Spitzenpreise Aufsehen erregen, ist vorprogrammiert. In München kursieren Quadratmeterpreise für Penthäuser bei 23.000 Euro – dagegen ist Frankfurt ein Schnäppchen.

Die symbolische Nähe zum Himmel hat ihren Reiz. Dies gilt inzwischen nicht mehr nur für Manager und Vorgesetzte, auch wenn bis dato kein anderer Platz innerhalb eines Wohnhauses den Aufstieg besser verkörperte als der oben liegende Wohnbereich. Auch ältere Betuchte oder Personen, die vor dem Hintergrund der Finanzkrise in einem Penthouse ein sicheres Investment sehen, tragen zu steigen Immobilienpreisen bei. Dabei gibt es durchaus andere Gründe, um in die Höhe zu streben: Ein Penthouse ist in seiner Bauweise oft sehr individuell. In vielen Großstädten wurden diese nachträglich aufs Dach von bestehenden Mehrfamilienhäusern oder Bürokomplexen gesetzt, so geschehen z. B. in Berlin, wo ein 90-Quadratmeter Standard Gewächshaus auf dem Dach eines Gewerbekomplexes thront. Der wahre Penthouses-Besitzer strebt jedoch nach etwas Spezifischem: Einer ausgefallenen Bauweise, einem besonderen Standort, einer exklusiven Dachterrasse oder einem umwerfenden Blick über die anderen Gebäude der Stadt. Eine luxuriöse Inneneinrichtung tut ihr übriges. Aber wie ästhetisch sich das Ganze auch darstellt: Aufgrund der Nähe zum Himmel besitzt jedes Penthouse, ob nun groß oder klein, eine ganz besondere Ästhetik.

Hochhaus fällt Foto: Geiger Unternehmensgruppe

Hochhaus fällt
Foto: Geiger Unternehmensgruppe

Aber auch andere Gebäude besitzen ästhetischen Reiz: Einstürzende Bürokomplexe, sowie kürzlich in Frankfurt geschehen, üben auf Besucher und Zuschauer ungeahnte Anziehung aus. Wie ist es sonst anders zu erklären, dass der Sprengung des Frankfurter Uni-Turmes mehr als 40.000 Menschen beiwohnten? Auch das Hamburger Millerntorhochhaus, das bereits 1995 zu Schutt und Asche wurde, zog die Gäste magisch an: Damals besuchten 80.000 Schaulustige das Spektakel des Einsturzes. Was ist dabei, wenn ein altes Gebäude, dessen Sanierung nicht mehr lohnt, abgerissen wird? Warum zieht so ein Ereignis wahre Menschenmassen an? Oft ist es die Erinnerung, die viele mit einer Immobilie verbinden. Handelt es sich um ein besonders großes oder auffälliges Gebäude, das für ein Stadtbild prägend ist, haben die Bewohner oft eine lokale Verbindung. Das Beiwohnen bei der Sprengung ist dann wie ein Abschied von einem Teil der altbekannten Stadt. Neben einem ausgeprägten Lokalpatriotismus ist aber auch die ästhetische Wirkung eines einstürzenden Hauses oder mehrstöckigen Gebäudekomplexes nicht zu unterschätzen: Der aufwirbelnde Staub, der Geruch alten Betons, die sich neigende Fassade, die Sekunden des Einsturzes sind insofern etwas besonderes, da sich dieser Moment und das damit hervorgerufene Bild nie wieder so ergeben werden. Nie wieder wird dieses Gebäude zu sehen sein, weder als zementierte Festung noch als zusammenfallende Sequenz.

Fotos: Fotolia.com – marog-pixcells; Geiger Unternehmensgruppe
Autorin: Gabriele Wende

M 75 Global Explorer

M75 Global Explorer: Nur kein Neid!

M75 Global Explorer ist der Name des Schiffes, das ab 2016 als Schnäppchen für Milliardäre zu haben ist. Das Boot, das mit einer Länge von 75 Metern und allerlei Extras wie Sauna, Whirlpool, Bar, und Hubschrauberlandeplatz daherkommt, kostet rund 50 Millionen Euro. Zurzeit wird es vom Schiffsbauer Denison Super Yachts in Florida erbaut und ist, laut Aussagen der Firma, „das erste Schiff dieser Art“. Frühestens 2016 wird es vom Stapel laufen.

Einen potentiellen Käufer hat die M75 Global Explorer schon. Sollte sich jedoch ein weiterer Interessent melden, stellt eine Bauzeit von etwa 2,5 Jahre auch keine Herausforderung für den Schiffsbauer dar. Je nach Zusatzausstattung oder individuellen Wünschen bei der Inneneinrichtung kann sich die Bauphase jedoch verlängern: Bei technischen Spezifika oder besonderen Einrichtungswünschen ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Die aktuelle Planungsphase des Bootes macht jedoch so einiges möglich: Potentielle Interessenten haben ein Mitspracherecht bei der Ausstattung und können sich zusätzliche Extras einbauen lassen. „Dies könne jedoch den Kaufpreis auf bis zu 70 Millionen Euro treiben“, so Alex Clarke, Verkäufer bei Denison Super Yachts.

Neben Sauna und Whirpool besitzt die Yacht auch einen Loungebereich mit Schwimmbad. Der Boden dieses beschatteten Platzes an der Sonne ist mit echtem Teakholz auf Aluminium ausgestattet. Wem es hier zu laut wird, der kann sich eine Etage höher begeben und von dort den Blick über die weiten des Meeres schweifen lassen. Das mit 1.710 PS ausgestattete Transportmittel schafft etwa 33 km/h. 38 Personen finden auf dem Luxusliner der „Discountklasse“ Platz: Schlafplätze sind für 22 Crewmitglieder und für 16 Passagiere vorgesehen. Globale Expeditionen der Luxusklasse lassen sich auf diese Weise in jedem erdenklichen Flecken der Erde genießen. Die M75 Global Explorer besitzt zudem genügend Power, um einen Strecke von 11.000 Kilometer hinter sich zu lassen, ohne dabei einen Zwischenstopp in einem Hafen machen zu müssen.

Foto: Hersteller
Autorin: Gabriele Wende

Hallo Freunde!

Willkommen bei Diamantdream, dem Blog der teuren Dinge. Dies ist der erste Beitrag.

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Darüber hinaus gibt es Tipps, wo man trotz hoher Preise sparen kann.

So, genug geschwafelt – jetzt nichts wie ran ans Bloggen!